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Vertiefende Informationen

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Aktuelle Informationen und praktische Hinweise für Unternehmen, die zwischen Italien und den DACH-Ländern tätig sind.

Wir greifen Entwicklungen auf, die für Geschäftstätigkeit, Investitionen und operative Abläufe in Italien relevant sein können: Steuerrecht, Compliance, Gesellschaftsrecht, Verrechnungspreise, Mitarbeiterentsendung, Lohn- und Gehaltsabrechnung, außerordentliche Unternehmenstransaktionen und Verwaltung ausländischer Niederlassungen. Unser Fokus liegt darauf, komplexe Themen verständlich einzuordnen und aus praktischer Unternehmenssicht zu erläutern.

Vertiefende Informationen

EU fördert grenzüberschreitende Wasserstoff-Infrastruktur

Die Europäische Kommission hat einen neuen Förderaufruf für grenzüberschreitende Energieinfrastrukturprojekte gestartet. Über das Programm Connecting Europe Facility (CEF) stehen insgesamt 600 Millionen Euro für Studien und Bauarbeiten zur Verfügung. Gefördert werden Projekte von gemeinsamem oder gegenseitigem Interesse, darunter auch zahlreiche Vorhaben im Bereich Wasserstoff und Elektrolyse.

Im Mittelpunkt stehen Infrastrukturprojekte, die Energiesysteme verschiedener Staaten miteinander verbinden. Damit rücken grenzüberschreitende Wasserstoffkorridore, Energiepartnerschaften und neue industrielle Wertschöpfungsketten weiter in den Fokus der europäischen Wirtschaftspolitik. Projektträger können ihre Anträge bis zum 30. September 2026 einreichen; die Ergebnisse sollen Anfang des kommenden Jahres veröffentlicht werden.

Für Unternehmen aus dem DACH-Raum ist diese Entwicklung auch mit Blick auf Italien relevant: Der Ausbau europäischer Energieinfrastrukturen schafft neue Chancen für Investitionen, industrielle Kooperationen und operative Präsenz in strategischen Märkten.

Quelle: H2-News.de, 15.05.2026

Lombardei schafft neuen Rahmen für Rechenzentren

Die Lombardei positioniert sich zunehmend als einer der wichtigsten Standorte für digitale Infrastruktur in Italien. Wie Reuters berichtet, hat die Region einen neuen regulatorischen Rahmen für den Ausbau von Rechenzentren verabschiedet. Hintergrund ist ein erwarteter Investitionsboom: In Italien sollen in den kommenden fünf Jahren Investitionen von rund 22 Milliarden Euro in diesem Bereich fließen, davon voraussichtlich 10 bis 12 Milliarden Euro in die Lombardei.

Besonders der Großraum Mailand spielt dabei eine zentrale Rolle. Nach Angaben des Data Center Observatory der Mailänder Universität Politecnico entfallen bereits heute rund 68 Prozent der installierten Rechenzentrumskapazität Italiens auf den Raum Mailand. Die neuen Regeln sollen die Entwicklung stärker steuern und unter anderem die Nutzung bereits bebauter oder industriell vorgeprägter Flächen fördern.

Für Unternehmen aus dem DACH-Raum zeigt diese Entwicklung, dass Norditalien nicht nur ein klassischer Industrie- und Produktionsstandort bleibt, sondern auch für digitale Infrastruktur, Cloud-Dienste und technologiebezogene Investitionen an Bedeutung gewi

Quelle: Reuters, veröffentlicht u. a. bei MarketScreener, 10.06.2026.

Deutsch-italienischer Handel bleibt auf Wachstumskurs

Der wirtschaftliche Austausch zwischen Italien und Deutschland bleibt auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld auf hohem Niveau. Nach den jüngsten Außenhandelsdaten von Istat erreichte das bilaterale Handelsvolumen zwischen beiden Ländern 2025 rund 158 Milliarden Euro und lag damit wieder über dem Vorjahreswert.

Quelle: Istat / Coeweb, Außenhandelsdaten Italien–Deutschland 2025; ergänzende Länderinformationen: ICE / InfoMercatiEsteri.

Nei mercati DACH,
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